Osteopathie ist eine ganzheitliche und individuell auf den Patienten abgestimmte Diagnose- und Behandlungsmethode zur Anregung der Selbstheilungskräfte.

 

Einer der Ansätze der Osteopathie ist: Leben ist Bewegung.

 

Das gilt sowohl für uns als auch für die einzelnen Strukturen, aus denen unser Organismus besteht. Wird eine Struktur in ihrer Funktion gestört, so verändert sich deren Bewegung. Die Osteopathie nutzt diesen Zusammenhang und erkennt Funktionsstörungen auf Grund von Veränderungen in Ausmaß, Richtung, Rhythmus oder Spannungszustand der Körpergewebe. Behandelt werden diese Funktionsstörungen mit speziellen osteopathischen Techniken, die ausschließlich mit den Händen ausgeführt werden.

 

So werden Barrieren beseitigt, die eine Selbstheilung des Körpers verhindern. Der Osteopath heilt nicht - er unterstützt bei der Selbstheilung!

 

Unterteilt wird die Osteopathie in 4 große Bereiche:

  1. Parietale/strukturelle Osteopathie (Strukturen des Bewegungsapparates)
  2. Viszerale Osteopathie (Organe und Organsysteme)
  3. Kraniosakrale Osteopathie (Mobiles Gefüge von Schädelknochen und Kreuzbein)
  4. Fasziale Osteopathie (Gewebehüllen für Muskulatur, Organe, Gefäße und Nerven)

Eine gute osteopathische Behandlung erfordert die Integration aller Teilbereiche.